Cloud Computing-Zukunft: Hybrid Cloud

In der jüngsten Vergangenheit – also vor rund 10 Jahren tauchte der Begriff Cloud Computing erstmals in der IT Szene auf. Von Anbeginn an, wie sollte es erfahrungsgemäß auch anders sein, herrschte bei Beratern, Analysten, Softwareherstellern und natürlich den Anwendern eine große Unklarheit darüber, was das sogenannte Cloud Computing eigentlich in der Praxis bedeutet. Das hat sich grundsätzlich verändert. In der Zwischenzeit setzte sich eine Vielzahl von praxiserprobten Modellen und Verfahren durch. Sie haben einen festen Platz im Alltag der Unternehmens-IT gefunden. Die drastische Veränderung in den vergangenen Jahren: schon bald könnten Hybrid Clouds zum Standart werden.

 

Alle aktuellen Studien zeigen, dass der überwiegende Teil der deutschen Unternehmen unterdessen in der einen oder anderen Weise Cloud Computing nutzt. So kommt die aktuelle IDS Studie „Hybrid Cloud Deutschland 2014“ zu dem Schluss, dass über 80 Prozent der Unternehmen mit einer Unternehmensgröße von mehr als 100 Mitarbeitern bereits auf Cloud Services zurückgreifen oder sich in der Planungs-/ bzw. Implementierungsphase befinden. Das Hauptargument der Anwender für eine Hybrid Cloud ist letztendlich die höhere Geschwindigkeit, mit der IT Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können.

 

Der hieraus von uns abgeleitete Trend und die daraus resultierende Aufgabenstellung: Künftig wird es darum gehen, einzelne Cloud-Inseln – Schatten IT und eingekaufte Cloud-Services – zusammen zu führen und zu einer Hybrid Cloud zu verknüpfen. Jedoch das hierfür notwendige Wissen, Tools, Mitarbeiter und Prozesse mit entsprechender Erfahrung gibt es meist nur vereinzelt und nicht flächendeckend.